Foto, fünf Monumentale unterglasurblaue Vasen vor einer spiegelnden Lackwand
© Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Lösel
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Das ostasiatische Porzellan aus der Sammlung Augusts des Starken

Seit 2014 wird in dem Forschungsprojekt 'The Dresden Porcelain Project' der umfangreiche, noch rund 8000 Stücke umfassende Bestand an ostasiatischem Porzellan aus der Sammlung Augusts des Starken von einem internationalen Team erschlossen und aufgearbeitet. Die Ergebnisse werden in einem digitalen Katalog publiziert, der die Porzellane mit den erhaltenen historischen Inventaren verknüpft.

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Die königliche Sammlung

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ August der Starke das Japanische Palais in Dresden zu einem „Porzellanschloss“ umzubauen, um dort seine reichen Bestände an chinesischen und japanischen Porzellanen sowie den Erzeugnissen der Manufaktur Meissen zu präsentieren. Diese königliche Kollektion zählt bis heute zu einer der weltweit größten und wichtigsten Referenzsammlungen ostasiatischer Porzellane des 17. und 18. Jahrhunderts. Denn von den ehemals mehr als 29000 ostasiatischen Keramiken des Königs sind noch fast 8000 in der Porzellansammlung erhalten, die in Verbindung mit den erhaltenen Archivalien die Einzigartigkeit des Bestandes ausmachen.

Foto, Blick auf ein imposantes historisches Gebäude
© SKD/Juergen Loesel
Japanisches Palais, Dresden

Die Inventare des Japanischen Palais

Die sechs Inventarbücher des Japanischen Palais aus den Jahren 1721 und 1779 zählen zu den bedeutsamsten Quellen bei der Untersuchung der historischen Sammlung August des Starken. Die Inventare geben nicht nur einen Einblick darüber, wie Porzellan am Hofe rezipiert wurde, sondern auch, von welchen Prinzipien August der Starke sich beim Sammeln leiten ließ. Im Rahmen des Projektes werden Sie erstmals eingehend ausgewertet und veröffentlicht.

Scan, Buchseite mit handschriftlicher Listung von Objekten
© Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Seite des Inventars des Japanischen Palais von 1779

Gesicherte Provenienz

Korrespondierend mit den Einträgen der Inventarbücher wurden alle königlichen Porzellane mit einer Palaisnummer versehen. Diese wurde entweder in den Porzellankörper eingeritzt und geschwärzt, oder aufgemalt. Die einzigartige Verbindung zwischen dem erhaltenen Objekt und der historischen Dokumentation ermöglichten es, fast 8000 Porzellane der königlichen Sammlung im heutigen Bestand der Porzellansammlung zu identifizieren.

Foto, Unterseite eines Tellers einer eingeritzten Nummer N 334 Zickzacklinie
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Adrian Sauer
Palaisnummer auf einem chinesischen Teller

Internationales Team & Austausch

Ein renommiertes Team von mehr als 35 internationalen Senior- und Junior Expert*innen aus Europa, China, Japan, Taiwan und den USA erforscht die königlichen ostasiatischen Porzellanbestände. Der regelmäßige, intensive Austausch ist begleitet von Workshops in den Sammlungs- und Depoträumen des Museums.

Einblicke

Internationaler Workshop 2018

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The Dresden Porcelain Project - Workshop

Die Digitale Publikation

Eine innovative, digitale Plattform – The Royal Dresden Porcelain Collection – wurde entwickelt, um erstmalig die historische Referenzsammlung und die erhaltenen Archivalien in Gänze zu präsentieren. Hierbei bietet die Verlinkung der verschiedenen Materialien, sowohl einen explorativen Zugang zu den komplexen Inhalten, als auch eine stete Kontextualisierung in unterschiedlichen, aufgearbeiteten Narrationen. Von dieser neuartigen und ästhetisch anspruchsvollen Präsentation der Objekte können sich Fachleute und Laien gleichermaßen inspirieren lassen.

Slider Einblicke

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Partner und Sponsoren

Partner und Sponsoren

Private Sponsoren und Unternehmen

Brill Publishers, Leiden

Capel & Capel Fine Arts, De Zande

Prof. Ching May Bo, Hong Kong

Cohen & Cohen Oriental Art, London

Ms. Elise van Ditmars, Netherlands

Mr. & Mrs. F.T.C. van Eck, Netherlands

Feng-Chun Ma Chinese & Japanese Art, Amsterdam

Galerie Nicolas Fournery, Paris

Guus Röell Fine Art & Antiques, Maastricht

Heirloom & Howard, Ltd., UK

Jorge Welsh Works of Art, London/Lisbon

Mrs. Trudel Klefisch, Cologne

Mr. Lee Kuckro, USA

Mr. & Mrs Lentz-Meijers, Netherlands

E. & H. Manners, London

Mr. Masao Iketani, Japan

Dr. Shirley Mueller, USA

Mr. Richard D. Pardue, USA

Polak Works of Art, Amsterdam

Robert McPherson Antiques, Joure

Mrs. Rosenfeld-Pomper, New York

Mr. Schukken & Mrs. Siu Ling Koo, Netherlands

Ms. I.L. Tan, Netherlands

Vanderven Oriental Art, Den Bosch

Ms. Yuanyuan Tan, London

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