Porzellankunst aus China, Japan und Meissen

im Zwinger

Besucher in einem Raum mit Porzellan an den Wänden und in Vitrinen
© SKD / Juergen Loesel

Einleitung

Im Zuge der Chinamode war Europa besessen von Porzellan. August der Starke kannte als einziger das Geheimnis seiner Herstellung. 1710 gründete er die erste europäische Porzellanmanufaktur in Meißen und machte das exotische Material zu seinem Alleinstellungsmerkmal. Von den tausenden Stücken aus China, Japan und Meißen, die er zusammentrug, sind die schönsten und bedeutendsten heute im Dresdner Zwinger zu sehen.

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Video

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Porzellankunst aus China, Japan und Meissen: Die Porzellansammlung im Zwinger in Dresden

Aktuelle Termine

Porzellantier-Yoga

Auf den Hund gekommen

August der Starke diagnostizierte an sich selbst die Porzellankrankheit, die im Europa des 18. Jahrhunderts um sich griff und niemanden so schwer traf wie den sächsischen Kurfürsten und polnischen König. Rastlos und unter Aufgebot hoher Summen raffte er weit mehr als 25.000 Stücke in seinem Porzellanschloss, dem Japanischen Palais, zusammen. Wie hätte sich seine Porzellankrankheit kurieren lassen? Wir denken: mit Yoga und sind dabei auf den Hund gekommen. Und das Kamel. Und die Taube. Aber probieren Sie selbst…

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Zum Porzellantier-Yoga Hund

Pressemitteilung 10.02.2021

„Eine echte Sensation“: Seltene Ru-Keramik entdeckt

Die Porzellansammlung ist in Besitz einer äußerst seltenen chinesischen Ru-Schale. Diese Entdeckung wurde im Rahmen des 2014 begonnenen Forschungsprojektes zu dem historischen Bestand ostasiatischer Porzellane in der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen gemacht. Die Schale stammt nicht, wie bisher angenommen, aus Korea, sondern aus der Nördlichen Song-Dynastie (960-1127) in China.

Zur Pressemitteilung

© Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Paul Kuchel
Ru-Schale, Nördliche Song-Dynastie

Leseempfehlung: Christine von Brühls "Schwäne in Weiß und Gold"

Christine von Brühl, Nachfahrin des Politikers Heinrich Graf von Brühl (1700–1763), begibt sich auf die Spuren ihrer Familie, die sie immer wieder in die Dresdner Porzellansammlung führen – denn ihre Geschichte ist aufs Engste mit dem Brühlschen Schwanenservice verbunden.

In einer Lesung stellte die Autorin das am 15. Februar 2021 erschienene Buch vor. Der Lesung voran ging eine Einführung zu den Leihgaben der Familie Brühl in der Porzellansammlung durch die Direktorin Dr. Julia Weber.

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Die Sammlung Klemperer - ein kollektiver Comic

Gemeinsam mit der Körber-Stiftung und dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden junge Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Israel, Lettland und Spanien eingeladen, sich mit NS-Verfolgung, Provenienzforschung und Restitution zu beschäftigen und in zeitgemäßer, ansprechender Form davon zu berichten. Mit der Comiczeichnerin Elke Renate Steiner entstand ein Comic, das als Duett vom Schicksal der Familie und der Sammlung Klemperer berichtet.

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Ausgewählte Objekte

Sammlungsgeschichte

Aus Liebe zum weißen Gold

Es ist die „maladie de porcelaine“, die Sucht August des Starken nach dem weißen Gold, die seine legendäre Porzellansammlung zur größten und schönsten in ganz Europa werden ließ. Bis heute begeistert sie Liebhaber und Gäste aus aller Welt.

Zur Sammlungsgeschichte

zwei kleine Skulpturen
© Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Adrian Sauer

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